Für ein lebenswertes Bocholt der Zukunft

Bocholter diskutieren mit Trendforscher über die Zukunft ihrer Stadt

Wie sieht es aus, ein lebenswertes Bocholt der Zukunft? Und welche Schritte müssen für eine positive Entwicklung jetzt gegangen werden? Über diese Fragen diskutierten am Montag, dem 9. April, rund 200 Bocholterinnen und Bocholter in der Westfälischen Hochschule. Dort fand die Auftaktveranstaltung zur Trend-WerkStadt #fürbocholt statt. Alle Bocholter Bürger waren eingeladen, sich über ihre Ideen für Bocholt auszutauschen.

Zu Beginn informierte der Trendforscher Andreas Steinle die Teilnehmer über die Chancen und Entwicklungen in der Welt. „Die Zukunft bietet Bocholt jede Menge Möglichkeiten“, ist sich Steinle sicher. Um diese aber auch zu nutzen, sei es wichtig, dass die Bürger sich frühzeitig Gedanken über ihre Zukunft machen.

Und das taten sie anschließend in fünf Trendshops. Unterstützt von ausgewählten Experten beschäftigen sich die Arbeitsgruppen in den nächsten Monaten mit den unterschiedlichsten Zukunftsthemen. Für ihre Arbeit legten die Teilnehmer bei der Auftaktveranstaltung Themen fest, die sie für die Zukunft Bocholts als besonders wichtig erachten und mit denen sie sich in der nächsten Zeit näher befassen möchten.

Die Teilnehmer des Trendshops D, die sich mit der Frage der Digitalisierung beschäftigen, sind der Meinung, dass Bocholt einen „Masterplan Digitalisierung“ benötigt. Außerdem sollten ein oder mehrere Digitalisierungsbeauftragte von der Stadt ernannt werden, die als Ansprechpartner für alle Bocholter Bürger und Institutionen dienen.

Gemeinsam mit Dr. Dirk Günnewig, Abteilungsleiter Mobilität, Digitalisierung und Vernetzung im Ministerium für Verkehr NRW, diskutierten die Bürger im Trendshop M über die Mobilität der Zukunft. Dass die Verbindung nach Münster erweitert wird, erachten sie dabei als besonders wichtig. Darüber hinaus müsse der äußere Stadtring endlich zu Ende gebaut werden. Die weiteren Trendshops beschäftigen sich bei der Trend-WerkStadt #fürbocholt mit der Gesundheit und dem Demografischen Wandel, der Integration und Inklusion sowie der Stadtentwicklung.

Die CDU Bocholt, die die Trend-WerkStadt organisiert, ist mit der Auftaktveranstaltung höchst zufrieden. „Wir sind begeistert, wie viele Bocholterinnen und Bocholter unserer Einladung gefolgt sind. Das zeigt, dass die Bocholter mitreden möchten, wenn es um ihre Zukunft geht. Aus diesem Grund haben wir die Trend-WerkStadt #fürbocholt organisiert. Wir sind gespannt, welche Ideen und Ergebnisse uns in den nächsten Monaten von den Trendshops vorgelegt werden“, erklärt Lukas Kwiatkowski, Vorsitzender der CDU Bocholt.

Die Trendshops treffen sich zukünftig alle zwei bis drei Monate. Auch Bocholterinnen und Bocholter, die nicht an der Auftaktveranstaltung teilgenommen haben, können dort mitarbeiten. Die Termine werden rechtzeitig auf der Internetseite www.trendwerkstadt-bocholt.de bekanntgegeben. Dort wird zukünftig auch über die Ergebnisse berichtet.

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